Holy $h1t

Tag Nr. : Vorbereitung
Von: Winterthur
Nach: Gütighausen
Kilometer: 15
Fahrzeit: 1h 5 Min
Pannen: 0
Essen: Fleisch, Pilze und Paprika vom Grill mit Brot
Ausgaben: keine
Fitnesslevel: 3/4
Motivationslevel: 4/4
Temperatur: 10 Grad in der Nacht
Wetter: Bedeckt aber trocken

Wow sind die Dinger schwer oder wo sollen wir das auch alles hinpacken. 😉

Ich bin extra schon um 14:30 von der Arbeit heim, damit wir früh losfahren können. Wir haben uns beide riesig auf diese 3 Tag draussen gefreut. Ich habe ursprünglich gesagt, dass wir locker um 16:00 Uhr gehen können. M. meinte dann, 17:00 Uhr reicht dann auch, sie müsse noch was erledigen. Wir sind also schlussendlich mit 1h 30 Verspätung um 18:30 in Winti losgefahren. Aber erst nach gründlichem Fluchen, Finger tausend mal einklemmen und Knie anschlagen. Denn die Anhänger sind vergleichbar mit BMW K1200 LTs. Wenn sie mal fahren, fahren sie. Aber wehe du musst mit ihnen rangieren. 🙁 Dann ist fertig lustig. Ich habe mir schon fast einen Bruch gehoben, als ich die Dinger vollbepackt in den Lift geschoben habe. Die Dinger waren über voll und ich habe noch nicht einmal alles eingepackt. Vom Essen für eine Woche ganz zu schweigen. Der M. können wir nur beschränkt Gewicht laden, somit werde ich mir wohl oder übel noch einen Gepäckträger und zwei Seitentaschen montieren müssen. Damit wir wenigstens Platz fürs Essen, die Ersatzteile und das Werkzeug haben. Ich bin überzeugt, dass in 4 grossen Packtaschen mehr Platz hat, als auf so einem Hänger. Denn sie zu hoch zu packen sollte man tunlichst vermeiden, ansonsten wird das Fahrverhalten sehr schlecht.
Wer spät losfährt der kommt bekanntlich auch spät an. Wir konnten gerade noch im Tageslicht das Zelt aufbauen und uns einrichten. Margot hat sich um die "Inneneinrichtung" gekümmert, ich ums Feuer und das Essen. Gegessen haben wir im Schein unserer Stirnlampen, das fein hat vom Holzfeuer sehr gut geschmeckt.