Bei der Kirche am Kap Rodon soll es anscheinend eine Süsswasserquelle geben. Wir filtrieren also, was das Zeug hält, und fahren zurück zum Camp. Als wir an den PET Flaschen riechen, wird uns fast schlecht. Ich fühle mich in den Chemieunterricht während meiner Schulzeit zurückversetzt. M. meint, es rieche nach Schwefel. Ich koche das Wasser also noch gut 10 Minuten. Was nach dem Abkühlen übrigbleibt, sieht man auf dem Foto. Eine gelbliche Substanz. Wie wir später von einem Albaner erfahren, ist es lediglich ein sehr hoher Eisenanteil, der dem Wasser den etwas unangenehmen Geruch verleiht. Wir benutzen das Wasser auf jeden Fall nicht zum Trinken sondern kaufen im Restaurant teures Wasser aus PET Flaschen.
