Auch wir sind auf den Trick reingefallen als wir die möglichen Campsites auf der Karte angeschaut haben. Wir haben uns für den mit dem deutsch klingenden Namen "Camping Klaus" entschieden, in der Hoffnung, dass er unter deutscher Führung steht und eine deutsche Mama in peinlichst genauer deutscher Gründlichkeit mindestens dreimal pro Tag das Klo schrubbt. Als wir auf dem Camping, vielmehr einem privaten Hinterhof, angekommen sind, trafen wir ausser einem Tschechen nur Deutsche an. Auch diese sind wohl dem Namenstrick auf den Leim gegangen. Eine Rezeption suchte man vergebens, dem vermeintlichen Klaus, einem kaum deutschsprechenden Kroaten, habe ich zwischen Tür und Angel 100 Kuna in die Hand gedrückt und gut wars. Unsere Pässe haben ihn nicht die Bohne interessiert. 🙂 Ach ja, es war kein Klopapier vorhanden und Seife zum Hände waschen gab es nur bei den Damen. Unser abkühlendes Bad im Hafen wurde leider durch an der Wasseroberfläche schwimmende Fäkalböötchen getrübt 🙁
