Nova Gorica

Von der Stadt haben wir ausser unserem Hotel Sabotin (es gab keinen Zeltplatz) leider nicht viel gesehen. Es war wieder einmal dunkel, als wir geputzt und gestriegelt waren. Ein junger und sehr gesprächiger Rezeptionsmitarbeiter hat uns erklärt, dass es hier eh nicht viel zu sehen gibt – die Eisenbahnbrücke, den neu renovierten Zentralplatz oder eben halt die Casinos, von denen die Stadt lebt. Vor allem Italiener kommen hierher, um in den Casinos ihr Glück zu versuchen. Im Hotel waren sicher 90% der Gäste italienisch sprechend. Eine Gruppe Italiener hat unsere Fahrräder bestaunt, und nachdem wir erklärt haben, was wir bereits gemacht, respektive noch vor uns haben, meinte eine ältere Dame zu M. "deine Mutter muss sehr stolz sein auf dich…"…. grins, grins
Die Fahrradwege sind hier sehr gut am Boden markiert, nur mit den Schildern happert es noch ein wenig. So kam es dann auch, dass wir uns verfahren haben und zum x-ten Mal bereits unerwartet auf einer Piazza in Italien standen.

Textauszug aus Wikipedia
Die Stadt Nova Gorica entstand infolge der Grenzziehung zwischen Italien und Jugoslawien im Frieden von Paris von 1947, die die Stadt Görz teilte. Der Großteil der Stadt verblieb bei Italien, kleinere Vorstädte und der 1945 von jugoslawischen Partisanen besetzte Bahnhof der Wocheiner Bahn wurden Jugoslawien zuerkannt. Die Staatsgrenze verläuft über den Bahnhofsvorplatz (Piazza Transalpina). 1948 wurde der Grundstein für Nova Gorica gelegt, eine Stadt vom Reißbrett als neues urbanes Zentrum für die jugoslawische Seite der Grenze. Seit Gründung der Universität Nova Gorica im Jahre 1995 ist Nova Gorica eine Universitätsstadt.