Wir sind heute und gestern mit der DB von Berlin mit umsteigen in München und Salzburg nach Villach, Österreich gefahren. Hier hat man deutlich den Nachteil gespürt, mit Anhänger zu reisen. Ich möchte sonst meinen Anhänger nicht missen, aber für Reisen mit dem ÖV ist er einfach zu sperrig. Vier Seitentaschen zu entfernen und diese in Zug zu tragen stelle ich mir um ein Vielfaches einfacher vor.
Ich frage mich, wie Leute im Nachtzug überhaupt schlafen können. Vorallem Männer. Bei mir macht es den Anschein, dass meine Neandertaler Gene doch noch recht dominant sind. Ich kann bei dem Gerüttle und Geschüttle kein Auge zu tun. Mein Unterbewusstsein meldet wahrscheinlich bei der kleinsten Erschütterung potentielle Gefahr durch einen herannahenden Säbelzahntiger. M. war wieder einmal nach geschätzten 2 Min im Tiefschlaf.
Leider kennt man hier in München keine Rampen, um mit dem Rad auf den Bahnsteig zu fahren. So mussten wir unsere Räder mit angehängtem Anhänger in den Lift zwängen, was uns immer ganz knapp gelungen ist. Nur einmal, wurde gerade 1 Min (ich habe zugeschaut) bevor wir den Lift erreichten, dieser ausser Betrieb gesetzt. Der Liftmonteur meinte mit einem breiten Grinsen, nachdem er unsere ganze Bagage gesehen hatte, dass wir dann halt die Treppe nehmen müssen. Nicht wirklich nett. Anschliessend haben wir es uns im Café Reichshof in der Wörthstrasse so richtig biomässig gut gehen lassen. Ich habe das Schlemmer Frühstück bestellt, M. hat sich ein Vital Frühstück gegönnt. Ein Traum kann ich nur sagen…
