Riesige Olivenhaine bei Itea

Die Einwohner von Itea verdienen ihr Geld offensichtlich nicht nur im Eisenerz Abbau, sondern vielmehr auch mit dem Anbau von Oliven. Auf dem Foto zu sehen, sind riesige Olivenhaine, welche sich ins ganze Tal ausbreiten. Mein Objektiv war leider zu wenig "weitwinklig" als dass ich alles hätte erfassen können. Auf der Fahrt durch die Haine konnte ich einfach nicht widerstehen und habe in ein pralle schwarze Olive gebissen. Es fühlte sich an, als würde man in eine pralle Kirsche beissen, auch war der Saft etwas rötlich. Hmm.. köstlich dachte ich noch immer an Zuger Kirschen denkend. Tja…dann aber berührt der Saft die Geschmacksknospen der Zunge und.. wäääääääkkkk…… Das Gehirn registriert nun den bitteren Geschmack, welcher einen die Olive in weitem Bogen und mit ordenlicher Untermalung nicht gerade jugendfreier Ausdrücke ausspucken lässt. Ich hatte mir noch selten, zumindest als Erwachsener, freiwillig so etwas ekliges in den Mund gesteckt. 😉 Da frage ich mich schon, wie die Oliven weiter verarbeitet werden müssen, damit sie geniessbar werden. Der Geschmack bleibt leider noch lange im Mund, auch Ausspülen mit Wasser hat nicht wirklich geholfen. Ein Raki oder hier in Griechenland wohl eher ein Ouzo würde sicher helfen, ist aber leider keiner gerade zur Hand.