Dänemark

In Dänemark sind wir nur ganz kurz.  Auf der Höhe von Helsingborg setzern wir wahrscheinlich mit der Fähre über. Ich wäre ja ganz gerne bis nach Malmö runter. Malmö kenne ich aus den Kurt Wallander Geschichten von Henning Mankell und wäre liebend gerne mal kurz vorbei schauen gegangen. So wie es jedoch aussieht, gibt es auf dieser Brücke keine Radspur.

helsingborg-gedser

Mit der Fähre setzen wir von Gedser nach Rostock , Deutschland über. Dann folgt ein flaches Stück unserer Reise, die Mecklenburgische Seenplatte.

Gedser-Rostock

 

Reiseupdates

36 Einträge

23.08.2014 - Ferien am Strand

Auch Kühe brauchen ab und zu mal eine Auszeit am Meer… :-). Wer möchte hier nicht Kühe "hüten"?

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23.08.2014 - Herr der Ringe

Ein Haus wie aus Herr der Ringe. Das Beste ist, der Pilz ist sogar bewohnt.

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23.08.2014 - Übeltäter

Wer kann den wenige Millimeter grossen Glassplitter sehen, der unseren praktisch unplattbaren "Schwalbe Marathon Evolution" Reifen durchlöchert hat? Natürlich hat M. den platten Reifen just in dem Moment bemerkt, als es begonnen hat zu Regnen. So haben wir (ich) sozusagen unter erschwerten Bedingungen unseren ersten Platten geflickt.

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23.08.2014 - Schwedische Sprache

Auch die schwedische Sprache ist der deutschen, vorallem aber der schweizer-deutschen Sprache sehr ähnlich.

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23.08.2014 - WTF?

Warum will man bitte seinen Hund duschen? Ich will ja nicht mekern, der Zeltplatz auf dem wir übernachteten, bot genau den richtigen "Luxus". Nur das ständige Geplärre aus den omnipräsenten Radiolautsprechern ging uns etwas auf den Kecks.

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23.08.2014 - Sturm

Wir wurden auf dem Zeltplatz südlich von Varberg von einem ziemlich heftigen Sturm überrascht. Die skandinavischen Medien haben auf jeden Fall darüber berichtet. Auf dem Zeltplatz gab es zeitweise 10 cm tief Wasser, da die Abläufe in der Strasse überfordert waren. Wir hätten auf jeden Fall einen Werbefilm für unseren Zelthersteller "Hilleberg" drehen können. "Hilleberg trotz jedem Sturm…" Der Wind hat wie wahnsinnig am Zelt gezogen, zum Glück habe ich darauf bestanden, dass wir das Zelt mit allen vorhandenen Heringen sichern. M. hatte den Eindruck, dass wir gleich abheben. Ich habe ihr von der im Zelt innen angebrachten Etikette vorgelesen, dass es im Windkanal getestet wurde und ca. 6 x robuster ist als handelsübliche Zelte. Diese Gutenachtgeschichte hat sie beruhigt und einschlafen lassen 🙂 Wie stark es gewindet hat (man sprach von bis zu 60 Km/h) sieht man an unseren Kleidern. Diese konnten wir, inklusive Handschuhen, einfach an den Zaun "kleben". Der Wind hat so stark und kontinuierlich geblasen, dass die Kleidungsstücke subito trocken waren.

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23.08.2014 - Nach dem Sturm

Uns wurde beim Mittagessen gesagt, dass nördlich von Hamstad, genau dort wo wir hinfahren wollen, es schwere Überschwemmungen gegeben hat, und wir unbedingt auf den Hauptstrassen und nicht auf den Fahrradwegen fahren sollen. Das hat sich als ein sehr hilfreicher Hinweis erwiesen, stellenweise zeigte sich ein Bild der Verwüstung. Auch wir sind wieder einmal mehr ins schlechte Wetter geraten, an Bilder machen war nicht zu denken. Auf dem Foto kann man erkennen, dass es nun einen See gibt, wo vorher keiner war.

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23.08.2014 - Wettervorhersage

Wer will bei so einer Vorhersage raus, geschweige denn aufs Bike? Na wir. Wir kamen trotz des krassen Seitenwindes gute 75 Km weit.

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23.08.2014 - Steinpilz oder nicht?

Wir wussten es nicht. Wir sind durch einen wunderbaren Wald gefahren, in dem es von Pilzen nur so gewimmelt hat. Mir ist dieser Pilz, welcher am Fusse einer Eiche wuchs, wegen seiner schieren Grösse aufgefallen. Er war gut und gerne im Durchmesser so gross wie mein Schuh.

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23.08.2014 - Tagesmenü

Wir haben die "Dagens" Menüs in Schweden lieben gelernt. Da kriegt man für umgerechnet CHF 10 pro Person ein richtiges Menü, mit Salat, Hauptspeise, Filterkaffe und manchmal einem kleinen Dessert. Hier gab es ein typisch schwedisches Mahl. Ich würde es mal mit Kartoffelpuffer, viel Speck und roten Beeren betiteln. Normalerweise nimmt man bei solchen Gerichten nur schon beim Anblick 1Kg zu, wir stürzen uns jedoch auf die Kalorien, die sind im nu wieder abgestrampelt.

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23.08.2014 - Tagesmenü

Was unter ONS steht, haben wir gegessen. Siehe Bild beim anderen Beitrag.

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23.08.2014 - Frankreich?

Ich wurde beim Anblick dieser Treppe irgendwie an Frankreich erinnert. Es ist der Aufgang zum "Kärnan" Turm in Helsingborg.

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23.08.2014 - Dänemark

Seit heute sind wir in Dänemark. Wir freuen uns auf noch flachere Strassen und möglichst viel Rückenwind.

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23.08.2014 - Bad Luck

Kaum sind wir 10 Minuten in Dänemark unterwegs, bemerkt M., dass ihr Bike sich komisch verhält. Das Problem ist schnell lokalisiert. Die Kette ist am A. Ich mache kurzen Prozess und tausche die Kette komplett aus. Bei erst 2'000 Km 😉 könnte man diese auch reparieren und so weiterfahren, aber wieso habe ich zwei Ersatzketten mitgenommen, wenn ich diese nicht einsetze?

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23.08.2014 - Alte Häuser

Immer wieder stossen wir auf diese wunderschönen Häuser mit ihren speziellen Dächern aus "reet". An der dänischen Küste entlang, gibt es zum Teil ganze kleine Dörfer mit diesen Häusern. Ein Augenschmaus….

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23.08.2014 - Louisiana

Louisiana

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23.08.2014 - Louisiana

Auf dem Weg Richtung Kopenhagen fahren wir an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei. Kurze Zeit später sehen wir ganze Menschenmassen, alle ziemlich gut gekleidet in dieselbe Richtung laufen. Wir fragen uns, ob die wohl alle in die Kirche gehen? Plötzlich sehen wir das Schild "Louisiana", wir halten kurz an, die Bedeutung verbirgt sich jedoch hinter Bäumen. Als wir wieder losfahren wollen, spricht uns eine Dame an und fragt, ob wir "Louisiana" suchen. Wir verneinen und geben zu, nicht einmal zu wissen, was Louisiana ist. Es ist eines der bekanntesten Museen, zumindest in Dänemark, wenn nicht sogar in ganz Europa, für zeitgemässe Kunst. Sie sagt uns immer und immer wieder, dass wir unbedingt hin müssen, das sei eine einmalige Gelegenheit. Es gibt u.a. die Sonderausstellung von Emil Nolde. Na gut…kann man sicherlich auch mal im Kunsthaus Zürich erleben. Bei einem Bäcker kaufen wir ein und werden zum zweiten Mal darauf angesprochen, ob wir Louisiana besucht hätten, wir seien soeben daran vorbei gefahren. Als uns die dritte Person, als wir die Backwaren vor der Bäckerei verspeisen, das Museum ans Herz gelegt hat, konnten wir es uns nicht nehmen lassen und sind zurück gefahren. Der Fokus war dann auf der temporären und sehr gelungenen Ausstellung über Nolde. Seine frühen Werke haben uns besonders gefallen. Das Museum hat tatsächlich unglaubliche Dimensionen und eine reiche Sammlung an weltbekannten Werken. Sehr gefreut haben wir uns über die grosse permanente Ausstellung des bekannten Schweizer Künstlers "Alberto Giacometti".

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23.08.2014 - Kopenhagen Skyline

Diese wunderschöne Aussicht bot unser Zimmer im 9ten Stock des WakeUp Hotels. Hier kriegt man eigentlich recht faire Deals, wenn man nicht wie wir erst 1h vorher bucht. 🙂

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23.08.2014 - Fast Food

Was macht Man(n), wenn Frauchen frierend und müde auf dem Bett sitzend sagt, sie mache keinen Schritt mehr aus dem Zimmer, Mann aber vor Hunger nicht schlafen wird? Er geht runter, es ist 21:15 Uhr also bereits dunkel, nimmt Frauchens viel zu kleines Bike, da seines nur mühsam vom Anhänger zu befreien ist, und düst los in die dunkle Nacht. Der Weg, nur ca. 1.4 Km zum angeblich besten Indian Take-Away in Kopenhagen. Um die linke Hand die Stirnlampe gebunden, mit der rechten die Bremse umklammernd…Immer wieder stossen die Knie an die Brust, das Bike ist viel zu klein. Die Reaktion der Partygänger ist auch dementsprechend amüsiert. Paranoid links und rechts schauend, ob einen die Autofahrer auch sehen, gehts am Hauptbahnhof vorbei, das Gekreische und die Menschenmassen nehmen exponentiell zu. So auch das ängstliche hin und her schauen. Es sind Sirenen zu hören, und Blaulicht spiegelt sich auf den nassen Strassen. Es kommt definitiv das Gefühl auf, mit dem Fahrrad irgendwo durch eine amerikanische Grossstadt zu fahren. Nicht gerade lustig, nur gerade 1m über dem Boden sitzend völlig schwarz gekleidet.
Er macht sich beim Inder zum Affen, redet mit Händen und Füssen, am Schluss klappt jedoch alles. Um 22:10 wird gemütlich auf dem Bett gegessen. Was wir essen? Hoffentlich Hühnchen, wie bestellt. Er sagt ihr nicht, dass er beim Warten auf das Essen rausgefunden hat, dass es auch einen Delivery Service gegeben hätte. 🙂 Es schmeckt sehr und gibt Dank den Gewürzen auch von innen warm.

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23.08.2014 - Vermissten Anzeige

Wir sind schon zwei Spezialisten. Immer wieder laufen uns Sachen davon. Unterdessen vermissen wir zwei Fahrradhandschuhe von M. und eine Leuchtweste von mir. Ein Putztuch ist auch irgendwo auf einer Parkbank in Kopenhagen liegengeblieben… zsssss… wo kommen wir da auch hin? Seit heute Morgen vermisse ich nun auch meine NEUE Leuchtweste. Das ist wirklich zum "heulen".

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29.08.2014 - Kopenhagen ist definitiv eine Stadt für Radfahrer.

Kopenhagen ist definitiv eine Stadt für Radfahrer. Die Infrastruktur ist hervorragend. Überall gibt es Radstreifen, an Rotlichtern warten zum Teil mehr Radfahrer als Automobilisten. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass es auch für Radfahrer Regeln gibt. Braucht es auch, wenn zum Teil 2-3 nebeneinander fahren. Es wird z.B. erwartet, dass man seine Hand hebt, um anzuzeigen, dass man anhalten möchte. So haben die anderen genügend Zeit zu reagieren und auszuweichen.
Super sind auch die Rotlichter, welche in Sekunden anzeigen, wie lange es noch dauert, bis es von rot nach grün wechselt, respektive umgekehrt. Vor den Einkaufshäusern gibt es Fahrradständer, die gut und gerne 50-100 m lang sind. Von so was träumen wir in der Schweiz.

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29.08.2014 - Stromversorgung

Eine Stadt wie Kopenhagen will mit Strom versorgt werden. Klar baut man ein Kraftwerk ausserhalb und nicht mitten in der Stadt. Auf dem Weg raus aus Kopenhagen sind wir an einem solchen vorbei gefahren. Sieht irgendwie wie eine Kulisse aus "Futurama" aus :-).

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29.08.2014 - Wir bekennen Farbe

Die Dänen sind stolz auf ihr Land. Immer wieder findet man kleine Fähnchen, welche ihre Gärten zieren. Ich wollte unsere Freude an diesem Land bekunden und habe mir so ein Fähnchen, für immer ausgeliehen 🙂 Erst dann wurde mir bewusst, dass Dänemark und die Schweiz eigentlich sehr ähnliche Flaggen haben. Die Schweizer Fahne ist lediglich quadratisch und hat einen leicht anderen rot Ton. Leider war das dänische Fähnchen nicht für das dänische Wetter gemacht und hat sich nach ca. 2h Regen und Wind in seine Bestandteile aufgelöst und übers dänische Land verteilt. Der Kreis hat sich somit geschlossen :-).

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29.08.2014 - Google Translator?

Hier wurde wohl eher auf Google Translator gesetzt anstatt auf die seriösen Dienste eines Dolmetschers :-)…

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29.08.2014 - Jööööö

So herzig. Leider haben wir die Entenfamilie nie "live" erlebt.

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29.08.2014 - Kirche am Abgrund

Der im Hintergrund ersichtliche Kreidefels hat dem Meer nicht viel entgegenzuhalten, so kommt es auch, dass immer mehr Land im Meer versinkt. Im Jahre 1928 ist es passiert und ein Teil der Kirche in Stevns Klint ist im Meer versunken. Die nun gesicherte Kirche kann besucht werden, vom Balkon hat man eine herrliche Aussicht.

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29.08.2014 - Vorbereitung

Ich bereite mich bereits für die "Kaffe-Kuchen" Zeit in Meck-Po vor…. hmmmm…. Leider gab es nur Filterkaffee, ich kann mich mit der braunen Brühe irgendwie noch immer nicht so richtig anfreunden.

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29.08.2014 - Kreisel

Selbst in den Kreiseln gibt es in Dänemark eine spezielle Radspur. Die Automobilisten sind immer sehr vorsichtig und gewähren einem den Vortritt. An das dürfen wir uns nicht zu fest gewöhnen, in Albanien und Montenegro wird man als Fahrradfahrer wohl eher als Verkehrshindernis betrachtet, und es wird eher gehupt als 2 m links an einem vorbei gefahren. Aber wir werden sehen und berichten.

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31.08.2014 - Camping Petra

Heute haben wir wieder einmal 80 Km zurückgelegt. Nach 72 Km war das Zelt aufgebaut und ich bereits im Zelt liegend bereit zum schlafen gehen. Aber alles der Reihe nach.
Nach eben 72 Km sind wir gemäss Radreiseführer an unserem Tagesziel angekommen. Beim Camping. Nur leider ist kein Schild zu sehen, welches den Camping ankündigt. Das ist ja schon einmal sehr "strange". Wir sehen lediglich ein Hotel, dahinter können wir Wohnwagen ausmachen. Das müsste doch der Camping sein. Wir fahren hin und tatsächlich, da stehen sie, die Campingwagen. Wir sehen jedoch auch hier kein Schild, welches den Weg zur Rezeption anzeigt. Wir fahren auf den Platz und sehen alles nur leere Camper. Da erspähen wir plötzlich eine Person, welche sich vor uns zu verstecken scheint. Komisch…. ich habe kein gutes Gefühl, hatte ich beim hinfahren schon nicht und möchte weiter. M. mag nicht mehr und macht ziemlich klar, dass ich nicht so tun und wir uns hier installieren sollen. Wir finden nur die Herrentoiletten, von den Frauentoiletten nichts zu sehen, für die Duschen braucht es 5 Kronen Stücke. Diese sollten uns zum Verhängnis werden. Wir bauen also das Zelt auf und können noch immer niemanden ausmachen. Bei der Einfahrt haben wir gesehen, dass es ein privater Camping mit Namen "Camping Petra" ist. Ich pumpe die Iso-Matten auf und lege mich auch schon darauf, um etwas zu entspannen. Ich bin heute ziemlich fertig. M. möchte als erstes duschen, leider haben wir kein dänisches Geld, denn wir sind ja nur 3 Tage hier, und man kann eigentlich fast alles mit der Kreditkarte bezahlen. Sie zieht also los, um im Hotel nach 5 Kronen Stücken zu fragen, welche sie von der Kreditkarte abbuchen möchte. Ich döse langsam dahin…. sie kommt wieder und sagt. "Wir müssen weg…." ich denke ich bin im falschen Film. Sie erklärt, dass sie soeben mit dem Besitzer des Hotel gesprochen habe. Er hat ihr sehr unmissverständlich und extrem unfreundlich zu verstehen gegeben, dass wir hier weg müssen. Dies sei ein privater Zeltplatz. M. hat erklärt, dass wir schon über 70 Km gefahren sind, und es schon dunkel wird, und wir natürlich bereit sind, etwas für die Übernachtung zu bezahlen. Das hat den Herren im Anzug nicht die Bohne interessiert, und wir mussten das Zelt wieder abbauen. Auf dem Weg zum nächsten Zeltplatz haben wir uns schöne Namen für den Herren im Anzug ausgedacht.

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31.08.2014 - Camping Praesto

Wir kommen nach 80 Km und bereits beim Eindunkeln um 20:30 Uhr auf dem Camping in mitten von Praesto an. Die Rezeption ist natürlich seit 18:00 Uhr nicht mehr besetzt, wir schminken uns die Dusche bereits ab, wir haben noch immer keine dänische Münzen. Da kommt ein alter Mann daher und gibt sich als Campingwart zu erkennen. Er fragt, ob wir englisch oder deutsch mit ihm reden möchten. Wir sagen deutsch. Fehler…. während den nächsten 2-3 Minuten Einführung und Erklärung, wie wir zum Bankomaten kommen, um Bargeld zu beziehen (er nimmt nur Bargeld), verstehe ich nur bruchstückhaft Wörter. Er hätte ebenso gut dänisch reden können :-). Zum Abschluss des Tages leere ich die gesamte Pfanne mit Pasta in das Lavabo, ich habe den Deckel auf die Pfanne gehalten und diesen offenbar ein wenig zu stark angehoben, damit das Wasser abfliessen kann. Zum Glück waren wir alleine in der Küche, sonst hätten wohl alle fluchtartig die Küche verlassen; mein Fluchen war doch etwas gar heftig. Ich wusch die Pasta 3-4 mal mit heissem Wasser ab, wegwerfen konnte ich diese nicht, wir hatten kein zweites Pack übrig.

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31.08.2014 - What you see is what you smell

Das Zeugs hat so gestunken, wie es aussieht. Ich musste aufpassen, nicht vom Rad zu fallen, so penetrant war der Gestank 🙂

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31.08.2014 - Ps Reiseweisheiten

Wenn du auf den "Popo" eines Windrades zufährst, bist du am Arsch. Dann fährst du gegen den Wind.

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31.08.2014 - Hügelgräber

Ein Hügelgrab? Obwohl M. von der Strasse aus so eines vermutet hat, hat sich bei genauerer Betrachtung heraussgestellt, dass hier wohl niemand begraben wurde… 😉

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31.08.2014 - Hügelgräber II

Hier sieht man ein Hügelgrab, hinter der imposanten Buche. Eigentlich sehr unspektakulär. Spannend finde ich, dass fast immer ein mächtiger Baum auf oder unmittelbar neben dem Grab wächst. Auf dem Weg haben wir bereits früher Hügelgräber gesichtet, auf welchen mächtige Eichen tronten. Leider konnte ich wegen des schlechten Wetters davon keine Aufnahme machen.

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31.08.2014 - Hünengrab

Hier sieht man ein Hünengrab mit Steinformationen, welches sich dadurch von einem Hügelgrab unterscheidet. Auch hier wächst wieder ein mächtiger Baum daneben.

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31.08.2014 - Bye Bye Dänemark

Wir warten gespannt, bis sich die Schranke hebt und wir auf die Fähre "Prinz Joachim" fahren können. Mit dieser setzen wir in ungefähr 2 h nach Rostock über und unsere Skandinavien Reise endet somit. Schön war es. Spannend war es. Anstrengend war es. Wir sind zeitweise an unsere Grenzen gekommen und bedanken uns bei allen Mutmachern unterwegs – die vielen "thumb ups" von Autofahrern, die gelegentlichen "Hopp Schwiiz" von Einheimischen und Touristen. Nach mehr als 2000 zurückgelegten Km, denke ich, sind wir durchtrainiert. Wir haben die Elemente Wind & Wasser so gut kennengelernt, wie nie zuvor. Es gab viele wunderbare Begegnungen und einige von diesen schienen, wie im richtigen Augenblick passiert zu sein. Norwegen mit seinen tiefblauen Fjorden und der abschnittsweise unberührten Natur ist schön; Schweden konnten wir entlang der Westküste bei sonnigem Wetter zwischen Ängelholm über Båstad nach Helsingborg geniessen. Am besten hat uns aber Dänemark entlang der Ostküste nach Kopenhagen gefallen: Weitsicht, wunderschöne Strände, Wälder mit uralten Eichen und Buchen, die sich bis hin zum Meer erstrecken, naturbelassene Hecken, schmucke Bauernhöfe und mittelalterliche Städtchen. Hierher kommen wieder!

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